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Manche Orte waren nie dazu bestimmt, in Erinnerung zu bleiben.
Wassim ist ein junger Historiker, der von den verborgenen Narben des Zweiten Weltkriegs fasziniert ist. Auf einer Reise mit Freunden zu abgelegenen französischen Kriegsdenkmälern und verlassenen, während der Besatzung zerstörten Dörfern fotografiert ihn einer von ihnen scherzhaft mit einer alten Militärkamera, die er zwischen vergessenen Relikten gefunden hat. Das Gerät dürfte eigentlich nicht mehr funktionieren … doch das Foto entwickelt sich trotzdem.
Nach seiner Heimkehr wird Wassim von furchtbaren Albträumen geplagt, die sich unfassbar real anfühlen. Jedes Mal, wenn er einschläft, wird er in eine verzerrte Version der Vergangenheit hineingezogen, in der schattenhafte Gestalten durch zerstörte Straßen streifen und sich grauenhafte Ereignisse endlos in der Dunkelheit wiederholen. Er wird Zeuge von Hinrichtungen, Verschwindenlassen und Gräueltaten, die SS-Soldaten an Zivilisten verübten, die während des Krieges im Dorf eingeschlossen waren. Zu den wiederkehrenden Visionen gehören Marcel, ein trauernder Dorfbewohner, der nach dem Fund seiner ermordeten Familie in den Wahnsinn getrieben wurde, und Leonarda, eine Frau, deren letzte Tage Teil des vergrabenen Albtraums der Stadt wurden.
Jedes Erwachen schwächt Wassim, erschöpft ihn und entfremdet ihn zunehmend der Realität. Seltsame Gegenstände aus Kriegszeiten tauchen in seiner Wohnung auf. Stimmen hallen durch leere Räume. Die Grenze zwischen Gegenwart und Vergangenheit verschwimmt langsam. Gefangen in den Visionen, flüchtet er sich in den Alkohol und versucht verzweifelt zu verstehen, warum ihn diese Erinnerungen heimsuchen.
Doch die Albträume sind nicht zufällig.
Die Kamera hat mehr als nur ein Foto eingefangen.
Vor langer Zeit, kurz vor seiner Hinrichtung, wurde eines der Opfer von demselben Gerät fotografiert, nur Augenblicke nachdem es Zeuge des Massakers an seiner Familie geworden war. Seitdem trägt die Kamera die letzten Spuren der Toten in sich und verbindet sich mit jedem, der mit dieser vergessenen Tragödie in Verbindung steht. Wassim erkennt schließlich, dass er nicht auserwählt wurde, zu leiden … sondern die verschüttete Wahrheit der Geschichte ans Licht zu bringen.
Geleitet von Visionen und Bruchstücken der Vergangenheit kehrt Wassim zu den wahren Ruinen des Dorfes zurück und entdeckt die verborgenen Überreste der Opfer, die jahrzehntelang unter der Stadt zurückgelassen wurden. Indem er ihre Identität enthüllt und ihre Geschichte ans Licht bringt, versteht er endlich den Sinn der Albträume.
Manche Geister sinnen nicht auf Rache.
Sie wollen in Erinnerung bleiben.

NULLA VIA ist ein psychologisches Horror-Erlebnis aus dem Zweiten Weltkrieg, das in einem vergessenen Dorf spielt, in dem die Vergangenheit nicht sterben will.
Wassim kann sich mit authentischen Waffen aus dem Zweiten Weltkrieg verteidigen, darunter Luger-Pistolen, Schrotflinten, STG44-Maschinengewehre und andere im Dorf gefundene Feuerwaffen.
Daneben trägt er die geheimnisvolle militärische Camera obscura selbst bei sich.
Manche Geister greifen an.
Manche schauen nur zu.
Manche erinnern sich.
Das Dorf wurde nach dem Massaker verlassen.
Aber die Toten sind nie fortgegangen.