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Willkommen bei Phonopolis , einem neuen Puzzle-Abenteuer, das von Amanita Design, dem Indie-Kollektiv hinter Machinarium, Creaks, Samorost und mehr, handgefertigt wurde.
In der dystopischen Stadt Phonopolis wird das Leben von allgegenwärtigen Lautsprechern orchestriert, die jeden Aspekt des Daseins der Menschen diktieren. Die Bürger, an die Befehle des autoritären Führers gebunden, arbeiten im Gleichklang an der Verwirklichung seiner großen Vision. Bald wird der Absolute Ton erklingen – ein Ton von solcher Wucht, dass er jedem Bürger für immer seine Menschlichkeit rauben wird…
Durch Zufall oder vielleicht durch Schicksal erkennt der junge Müllmann Felix als Einziger die drohende Gefahr. Nun muss er versuchen, den Anführer daran zu hindern, jeden Bürger auf unbestimmte Zeit zu einem willenlosen Diener zu machen. Lose inspiriert von den Werken Karel Čapeks und George Orwells, erkundet die Geschichte von Phonopolis Themen wie soziale Manipulation und Individualismus, bewahrt sich aber gleichzeitig einen spielerischen und unbeschwerten Lesegenuss.
Da Felix nun immun gegen die Befehle ist, können Sie die Lautsprecher nutzen, um Rätsel mit anderen Charakteren zu lösen. Manchmal interagieren Sie auch auf überraschende und oft unerwartete Weise mit der Pappkulisse – Sie können Wände drehen, Böden verschieben, Maschinen steuern oder Papiervorhänge zerreißen. Jedes Rätsel ist sorgfältig in die Welt integriert und stellt eine neue Herausforderung dar.

Phonopolis, eine Stadt, die metaphorisch auf das utopische, totalitäre Gesellschaftsmodell anspielt, ist komplett aus Pappe gebaut. Sie fängt den nostalgischen Charme klassischer Stop-Motion-Filme ein: Jedes einzelne Gebäudeteil, jede Figur und jedes Bild von Rauch oder Flammen wird von Hand auf Papier gemalt und anschließend für die 3D-Welt des Spiels digitalisiert.
Der Grafikstil ist stark von avantgardistischen Kunstströmungen der Zwischenkriegszeit wie Konstruktivismus, Futurismus und Suprematismus sowie deren gesellschaftlicher Wirkung als Propagandainstrument beeinflusst. Die markante Bildsprache wird durch die Musik von Tomáš Dvořák alias Floex, dem Komponisten der Soundtracks für Machinarium und Samorost 3, zum Leben erweckt.