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Als unerklärliche Todesfälle den Ort heimsuchen, an dem Jakobs Familie lebt, bitten sie ihn inständig, sie mitzunehmen. Doch als Jakob ankommt, ist das Haus still, verstreute Habseligkeiten, unterbrochene Spuren … und von seiner Familie fehlt jede Spur.
Die Quelle des Schreckens wird bald deutlich: ein Mann, der den Bezug zur Realität verloren hat, von schwerer psychischer Instabilität geplagt wird und überzeugt ist, dass die Bewohner verflucht sind und bestraft werden müssen. Während Jacob den verstreuten Hinweisen folgt, verdichtet sich die Dunkelheit um ihn herum.
Auf der Suche nach seiner Familie stößt er auf etwas, das jeglicher Vernunft trotzt: einen mysteriösen Aufzug, dessen Türen sich jedes Mal zu anderen und unvorhersehbaren Orten öffnen. Dieser seltsame Mechanismus scheint das Schicksal der Vermissten mit den verdrehten Überzeugungen des Wahnsinnigen zu verknüpfen.
Um herauszufinden, was mit seiner Familie geschehen ist, muss Jakob durch diese unbekannte Tür schreiten und sich dem stellen, was dahinter liegt.

DER AUFZUG
Innerhalb der Geschichte fungiert es als unregelmäßiger Durchgang, der zufällige Orte miteinander verbindet. Jedes Mal, wenn sich die Türen öffnen, geben sie den Blick frei auf eine andere Umgebung – mal den Dorfplatz, mal den Eingang zu einem verlassenen Zimmer oder vielleicht sogar ein Badezimmer. Ungewissheit ist die einzige Konstante in diesem Gebilde.
Dem Tod entkommen
Sobald Silvarn im Türrahmen erscheint, gerät alles schnell außer Kontrolle. Während ihr euch durch enge Gänge unter flackernden Lichtern bewegt, wird das schwere Geräusch seiner Schritte hinter euch mit jeder Sekunde beunruhigender.
Hinter jeder Kurve lauert eine neue Gefahr, hinter jeder Tür verbirgt sich ein ungewisser Fluchtweg. Silvarn kennt keine Ruhe; jeder Schritt führt über den schmalen Grat zwischen Leben und Tod.
Es entsteht eine unerbittliche Jagd, bei der der Druck nie nachlässt und einem kaum Zeit zum Atmen lässt.
