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Die Situation auf der koreanischen Halbinsel wird von Monat zu Monat gefährlicher. Trotz der kriegerischen Äußerungen des „Obersten Führers“ ist es der Vorstoß Nordkoreas in den Bereich der Atomwaffen, der die Lage kritisch gemacht hat.
Der oberste Führer Nordkoreas, Kim Jong-un, hat im Vorfeld des Generalissimus-Tages, dem 14. Februar, an dem sein Vater Kim Jong Il geehrt wird, in nicht ganz untypischer Manier äußerst provokante Prahlereien von sich gegeben. Der Kern dieser Tiraden ist typisch antiwestlich, aber es gab auch Hinweise auf etwas Großes, das die Geheimdienste ernst nehmen. Wie zu erwarten war, erschreckten sowohl ein erfolgreicher Raketenstart als auch ein Atomtest am selben Tag die Welt.
Wenige Tage später überraschte Nordkoreas erstes U-Boot mit ballistischen Raketen – die Sinpo – die meisten Geheimdienste von ihrem Marinestützpunkt Mayang-do. Alle vorherigen Einsätze waren streng choreographierte Ereignisse mit Raketentestabschüssen. Satellitenbilder des US-amerikanischen National Reconnaissance Office (NRO) zeigen, wie das U-Boot im Schutz der Dunkelheit einfach den Hafen verließ, und es wurde seitdem weder gesehen noch entdeckt. So beunruhigend dieses Ereignis auch ist, es gibt deutliche Hinweise darauf, dass am 18. Februar zwei NK-11 Nodong 2-Raketen aus dem Atomlager Chungjinsi entfernt wurden und die Raketenwerfer für diese Raketen seit mehreren Wochen nicht mehr gesehen wurden.
Auf Druck Japans, Südkoreas, der Philippinen und Australiens wurde der UN-Sicherheitsrat zum Handeln aufgefordert. Mit starker Unterstützung der USA und Russlands und der Enthaltung Chinas wurde eine historische Resolution verabschiedet.
Der neue US-Präsident macht mit großspurigen Reden die Runde und behauptet, die USA würden das Nordkorea-Problem ein für alle Mal lösen. Der russische Präsident hingegen erklärt lediglich, Nordkorea sei Russlands Nachbar und Russland werde tun, was nötig sei.
Die Frist ist nun abgelaufen, ohne dass sich die Nordkoreaner rühren oder den Verpflichtungen nachkommen. Wer wird zuerst handeln? Wer wird Erfolg haben?
Sowohl Russland als auch die USA streben die Zerstörung ganz gezielter Ziele mit möglichst wenigen Opfern an – hoffentlich ohne Opfer – und wollen zugleich den Einsatz von Atomwaffen verhindern.
Die Uhr tickt!
